Das Gelbe Plateau – Beschreibung der Welt
Das Gelbe Plateau ist das Setting, wo der scienceFANTASY Roman Die ACHTE SONNE spielt.
Die Welt ist sonnenförmig mit acht strahlenförmigen Ausläufen, genannt die Spitzen. Dabei wird das Plateau in die östlichen drei Spitzen, die westlichen drei Spitzen und den Mittelteil mit der Nord- und der Südspitze eingeteilt. Das Land im Osten wird „Morgenlicht“ genannt. Das im Westen „Abendlicht“. Der mittlere und größte Teil des Plateaus trägt den Namen „Taglicht“ mit der berühmten Sonnheide.
Das Gelbe Plateau wies in seinen Glanzzeiten acht größere Ortschaften auf. Darunter die drei Städte Glasturm, Strahlturm und Holzturm. Die acht Orte befanden sich jeweils an einer der acht Spitzen des Plateaus, gekennzeichnet durch die Schutztürme, die sich gegenseitig leuchteten, um Informationen auszutauschen.
Das Gelbe Plateau – Region Morgenlicht
Morgenlicht wird charakterisiert von weiten Feldern aus Gelbgras und einem meist rosa-violettem Himmel. Die oberste der drei West-Spitzen ist geprägt von der „Staubsavanne“, da es hier selten regnet. Durch die Savanne führt die berüchtigte Knochenstraße, deren Name daher rührt, dass viele Menschartige dort sterben und ihre Knochen ebenfalls zu Staub werden, wodurch die Savanne erst entstanden sein soll. Ebenso ist die Straße gesäumt von verfallenen Steindörfern. Ein bekanntes davon ist „Staubboden“. Erreicht man das Ende der Knochenstraße, befinden sich vor einem die Ruinen von Glasturm, der ehemaligen Hauptstadt des Plateaus. Glasturm fiel ebenso der Spektralgie zum Opfer, wie das Dorf Sonnewig. Jedoch ist auch heute noch mächtige Spektralgie am Werke, da sich in den Ruinen der Stadt die größten Spektralstücke des Plateaus befinden. Die „Sieben Sonnen“.
Sie sind für die Anomalien verantwortlich und bilden gemeinsam mit der „Achten Sonne“, den „Spektralbruch“ – die Katastrophe – des Plateaus. Glasturm selbst wird nur noch von gefährlichen Wesenheiten und Tieren bewohnt, die aufgrund der hohen Spektralgie mutiert sind.
Eine Spitze weiter unten thront die Stadt „Strahlturm“ auf einem Podest inmitten der berühmten Leuchtschlucht. Erreicht werden kann die heutige Hauptstadt nur über die Gelbgrasebene und den Scheinwald. Während der Scheinwald ein hohes Aufkommen von Seltsamkeiten aufweist, ist die Leuchtschlucht die Hauptquelle für Leuchtsteine. Ebendiese gute Lage hat Strahlturm zur heute größten noch bewohnten Stadt gemacht.
Die unterste Spitze von Morgenlicht beherbergt karge Berge, in denen verschiedene Erze zu finden sind. Die Stadt „Brandturm“ liegt dort inmitten eines Tales. Die Hälfte Brandturms fiel einem Feuer, verursacht durch die Bestrahlung der „Achten Sonne“, zum Opfer. Bis heute hat sich der Ort nicht von diesem Schaden erholt.
Das Gelbe Plateau- Region Taglicht
Taglicht stellt den mittleren Landstreifen des Plateaus sowie die gesamte Sonnheide dar.
Letztere ist das größte Terrain des Plateaus und beheimatet die größte Diversität an Tier- und Pflanzenarten. Flora und Fauna der Sonnheide sind größtenteils gegen die Bestrahlung der „Achte Sonne“ immun oder haben Überlebensstrategien entwickelt, um die Strahltage zu überstehen. Vereinzelt findet man auch Bauernhöfe. Ebenso ist die Sonnheide für ihr hohes Aufkommen von Ruinendörfern und -denkmälern bekannt. Eingegrenzt wird die sie im Westen von den Höhenrauschfällen, im Osten blubbern die Honigbecken der Bienenpferde vor sich hin. Dahinter erheben sich die Blinden Berge und grenzen Morgenlicht ab. An der Nordspitze ragen die Bäume des Güldenwalds (des größten Waldes des Plateaus) in den Himmel. Seine Pfade führen in die Stadt „Holzturm“, wo sich die ehemalige Königin niedergelassen hat. Im Süden führt ein langer, einsamer Pfad zur Stadt „Steinturm“.
Die Mitte der Sonnheide prägt ein Krater umgeben von Blumenfeldern. Dort befand sich einst das Dorf Sonnewig, das einer Explosion (verursacht durch Spektralgie) zum Opfer fiel.
Das Gelbe Plateau- Region Abendlicht
Abendlicht befindet sich im Westen des Plateaus und umfasst ebenso drei Spitzen wie Morgenlicht. Am bekanntesten ist die Stadt „Schattenturm“ an der mittleren Spitze, die vom Schnabelberg dominiert wird. Durchquert man den Pass des Berges, gelangt man in den Schwarzschirmwald, der vor allem durch die Bäume mit den schwarzen, eben schirmförmigen, Kronen bekannt ist, und schließlich nach Schattenturm. Dieser Ort hat einen schlechten Ruf, denn tatsächlich gilt er als „Gefängnis unter freiem Himmel“. Wer hierherkommt, gelangt nicht mehr hinaus. Die Spektralgie, die diese Ortschaft heimsucht, ist verantwortlich dafür. In den unbetretbaren Ruinen liegen mehrere Spektralstücke, die zusammen mit dem Stück im Schutzturm eine Barriere bilden. Diese schützt vor der „Achten Sonne“, sorgt jedoch auch für die Barriere, die alle Bewohner gefangen hält.
An der Spitze darüber liegt „Wirbelturm“. Eine verlassene Stadt, die in der Donnersteppe und am Donnergebirge liegt. Die „Spiraltürme“ fangen die Spektralgie auf, die sich in den vielen Gewittern der Steppe entlädt und verwandeln sie in Strom für das gesamte Plateau.
Die unterste Spitze von Abendlicht beheimatet „Quellturm“, eine kaum noch besiedelte Ortschaft, umgeben von Flüssen und Seen. In den umliegenden Bergen entspringt der längste Fluss des Plateaus, die Glanz, die schließlich die Höhenrauschfälle hinunterstürzt und über das gesamte Plateau (teilweise unterirdisch) weiterfließt.
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