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Die Spektralgie bezeichnet die Magie in meiner Romanreihe mit dem Arbeitstitel „Spektralbruch“. Doch was ist Spektralgie genau? Wie wirkt sie? Woher kommt sie? Und wer kann sie anwenden? Erfahrt es in diesem Artikel.

 

Spektralgie

Spektralgie ist eine göttliche Energie, die die Fantasy-Welt meiner Romanreihe zu der macht, die sie ist. In Lebewesen, Steinen, Grashalmen, dem Wasser, der Luft, in allem fließt diese mystische Urkraft. Herbeigeführt haben die Spektralgie die Schöpfungsbestien, die auch den Planeten Erikiel (die Einswelt) als auch das All mit den anderen Planeten und Galaxien (die Allwelt) schufen.
 
Spektralgie durchfloss schon immer Erikiel. Durch das Brechen der Sphäre, die den Planeten umgab, gerieten jedoch Unmengen an weiterer göttlicher Energie in Umlauf. Die mächtigen Splitter hagelten herab und drangen bis in den letzten Winkel der Welt ein. Dadurch geriet das einstige Gleichgewicht außer Kontrolle, Flora, Fauna als auch die damaligen Menschen mutierten oder wurden ausgelöscht.
 

Spektraliten – Die Bruchstücke der Spektralsphäre

Besonders mächtige Bruchstücke der Sphäre nennt man Spektraliten oder auch Spektralstücke, -splitter oder -fragmente. Sie kursieren in der Welt und beeinflussen ihre Umgebung. Kleine Splitter sind schwerer zu finden, allerdings begehrter, da sie von allen Menschartigen verwendet werden um Spektralgie zu wirken. Es ist möglich, sie in speziellen Gefäßen einzufangen, was bei besonders mächtigen und großen Spektraliten nicht funktioniert.
 
Man sagt Spektraliten nach, dass sie ein höheres Bewusstsein und freien Willen besitzen. Orte, Gegenstände und Lebewesen, die sie besetzen, suchen sie sich selbst aus. Die größten beeinflussen ihre Umgebung nachhaltig, weswegen es stets heißt, dass die Gegend rund um „verwilderte“ Spektraliten hochgefährlich ist. Mutierte Wesen, tödliche Spektralgie und weitere Gefahren lauern dort, um Unwürdige fernzuhalten. Ebenso besagt der Mythos, dass die mächtigsten Stücke für die Katastrophen – die sogenannten Spektralbrüche – verantwortlich sind.
 

Spektralbrüche – Die Katastrophen, die die Welt heimsuchen

Insgesamt sind sechs wiederkehrende Katastrophen bekannt, die den Planeten Erikiel heimsuchen. Diese werden allgemein als „Spektralbrüche“ bezeichnet, da sie nach der Zerstörung der Spektralsphäre eintraten. Nach dem Zersplittern hagelten diese Stücke auf den Planeten herab und der Boden des Planeten teilte sich in die heute bekannten Plateaus, die im Sphärennebel treiben.
 

 

Nutzer von Spektralgie

Es gibt Menschartige, die Spektralgie wirken können, doch stets ist sie nur so stark, wie der seelische, geistige, emotionale und körperliche Zustand ihrer Anwender. Der spirituelle Fortschritt spielt die größte Rolle beim Wirken der universellen Urkraft. Nutzer haben im Vergleich zu Nicht-Nutzern einen Vorteil, meist befinden sie sich daher auf höheren Positionen in der Gesellschaft, während Nicht-Nutzer sich unterordnen müssen.
 

Wer ist fähig Spektralgie zu wirken?

  1. Menschartige, die mit genügend Spektralgie im Körper geboren wurden, um diese ohne die Hilfe von zusätzlichen Spektralstücken zu wirken (Pur-Nutzer)
  2. Menschartige ohne genügend Spektralgie im Körper, wenn sie Spektraliten verwenden (Spektral-Nutzer)
  3. Alle Menschartigen, die Spektraliten orten oder mit ihrem Körper verschmelzen lassen können (Finder und Fänger)
  4. Menschartige, Tiere und Objekte, die selbst zu Spektraliten geworden sind
  5. Schöpfungsbestien
 

Wer ist NICHT fähig Spektralgie zu wirken?

Nicht-Nutzer nennt man jene, in denen so wenig Spektralgie fließt, dass sie nicht nachweisbar ist. Solche Personen sind nicht fähig, Spektralgie im Außen anzuwenden. Nicht einmal, wenn sie im Besitz eines Spektralstücks wären. Ebenso wenig ist es ihnen möglich, Spektralstücke ausfindig zu machen oder sie gar in ihrem Körper aufzunehmen.
 

 

Finder und Fänger

Häufig haben Nutzer von Spektralgie zusätzlich noch eine Fähigkeit im Bezug auf Spektraliten: Fänger oder Finder. Selten ist beides der Fall und wenn, wird sich meist auf eine Fähigkeit spezialisiert.

 

Finder

Finder wie mein Protagonist Lynas sind fähig Spektralstücke zu orten, da sie davon angezogen werden. Ihnen gelingt es meist früh im Leben, Spektraliten zu finden und somit ihre Kräfte besser zu wirken. Desto ausgeprägter die Fähigkeit, desto gewaltiger ist die Anziehungskraft. Daher sind Finder meist ein Leben lang getrieben. Nicht wenige entwickeln eine ungesunde Obsession mit der Suche nach neuen Spektralstücken. Daher benötigt das Finden ein Training, damit die Fähigkeit nicht die Kontrolle über den Finder erlangt. Weil ein Finder die Spektralstücke nicht mit dem Körper einfangen kann, wird häufig ein Fänger oder ein spezielles Gefäß dafür benötigt.

 

Fänger

Fänger, wie meine Protagonisten Sol sind Menschartige, die Spektralstücke mit ihrem Körper verschmelzen lassen, womit sie stärker werden. Gut trainierte Fänger können selbst die mächtigsten Spektraliten einfangen und können häufig auf höherer Ebene mit den begehrten Stücken kommunizieren. Sollte ein Fänger allerdings versuchen, ein Stück aufzunehmen, das zu machtvoll ist, stirbt er. Ebenso führt es zum Tod, wenn einem die Stücke gewalttätig aus dem Körper entfernt werden oder zu viele freiwillig hergegeben werden. Da die Fänger-Fähigkeit passiv ist, ist sie meist auf eine Person mit Finder-Fähigkeiten angewiesen, um Spektraliten zu sammeln.