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Wann habe ich das Gefühl ein gutes Buch zu schreiben?

Woran macht man fest, dass man einen guten Roman schreibt? Welche Faktoren spielen eine Rolle, um eine mitreißende Geschichte zu Papier zu bringen? Jede/r wird sich diese Frage vermutlich anders beantworten. Auch ich habe mir dazu Gedanken gemacht.
 
Ich habe das Gefühl, ein gutes Buch zu schreiben, wenn:
 
  • die Charaktere sich authentisch anfühlen und ich gerne mit ihnen schreibe
  • Charaktere genau wissen, was sie wollen und ein Eigenleben entwickeln (auch wenn das die ursprünglichen Pläne durchkreuzt)
  • der Rote Faden und das Ziel einer Geschichte klar definiert sind und für Lesende klar hervorstechen
  • sich am Ende alle Subplots auflösen und Fragen beantworten
  • ich beim Schreiben Hoch- und Tiefgefühle habe, je nach Szene, denn dann darf ich davon ausgehen, dass auch Lesende diese Gefühle empfinden werden
  • eine klare Botschaft für das Leben mitschwingt, die Lesende interpretieren können
  • ich etwas Altes neu aufwerte oder etwas gänzlich Neues mit einbringe (frisches Sodawasser anstatt abgestandene Brühe in der Sonne sozusagen)
  • ich von Lesenden höre, dass sie unbedingt wissen wollen, wie es weitergeht. (Siehe Leseprobe 😉 Kapitel 1: Die Achte Sonne)
  • mir mein Buch auch beim zweiten, dritten, vierten Mal Lesen noch gefällt
  • wenn alles in mir schreit: „Jaaa, es lebt – ääh, das ist es!“